VLN 2014 Einstellfahrten

VLN 2014 Einstellfahrten

Nach etwas über 2 Jahren Pause melden wir uns wieder am Ring zurück. Gründe für die etwas längere Pause gab es gleich mehrere, einer war sicher auch, dass uns der 996 RSR als nicht mehr VLN geeignet erschien. Grund hierfür war unter anderem die Balance of Performance, die aber eigentlich gar nicht von der VLN stammt, sondern von dem Verein, der gerne mal eine null zuviel dran hängt. Wie dem auch sei, nahmen wir uns daher vor, wenn überhaupt ein Auto an den Start zu bringen, dass nicht teuer gekauft werden sollte um es anschließend teuer wieder künstlich langsam zu machen. Auch wenn die VLN inzwischen voll von 997 Cups ist (es ist halt kein schlechtes Auto…), entschieden auch wir uns dafür, da es das derzeit einzig sinnvolle Fahrzeug für uns in der VLN darstellt. Nach längere Suche konnten wir uns ein schönes Exemplar aus dem Carrera Cup sichern. Aufgrund des Umbaus auf Paddle Shift (ja, leider sind die Getriebe noch immer ein Problem) werden wir uns in Zukunft in der uns altbekannten SP7 wiederfinden. Diese besteht jedoch heute hauptsächlich aus Cup Porsches und nicht mehr, wie vor einigen Jahren, aus diversen selbst aufgebauten Fahrzeugen diverser Hersteller. Aber warum meckern, auch wir haben genau diese Entwicklung mitgemacht.
Ein kleiner Sprung in das vergangene Wochenende. Da bei den Teammitglieder keinerlei Überredungsbedarf von Nöten war und auch der Porsche nach 3 Monaten mehr oder weniger fertig in der Garage stand, entschieden wir uns an den VLN Test- und Einstellfahrten teilzunehmen. Fahrwerksabstimmung war die hierbei der Hauptpunkt. Am Ring angekommen, war eigentlich alles wie immer und wir freuten uns die ersten Runden mit dem 997 in Angriff zu nehmen.
Am Samstagmorgen durfte Lukas bei trockener Strecke die ersten Installationsrunden drehen um unweigerlich festzustellen, dass das Gripniveau der Vorderachse gegen null tendierte. Richard teilte diese Meinung nach seinen ersten Runden. Aber auch kleinere Probleme in der Elektrik kamen zum Vorschein. Abhilfe gegen die Unfahrbare Vorderachse brachten letztendlich nur 2 neue Vorderreifen. Zum ersten Mal probieren wir seit langem mal wieder Michelin. Und siehe da, mit den neuen Reifen war die Vorderachse nicht mehr wieder zu erkennen. Aufgrund diverser übermotivierter Rennprofis und den daraus folgenden Roten Flaggen konnte Richard seine erste Nordschleifenrunde erst um 11.30 Uhr drehen um anschließend das Volant an Lukas zu übergeben. Beide klagten über eine sehr unangenehme Hinterachse, vor allem an schnellen Passagen. Nach kurzer Beratschlagung mit einem Nordschleifen- und Fahrwerksspezialist, brachte hierbei die Abänderung der Druckstufe der Hinterachse Abhilfe. Richard konnte das Auto in der folgenden Runde kaum wieder erkennen, so gut war die Hinterachse, jedoch neigte nun die Vorderachse zum Springen. Just in dem Moment, in dem Richard mit verstellter Vorderachsabstimmung noch einmal raus sollte, wurde das Training erneut unterbrochen. Leider dauerte dieses Pause solange an, dass es in der Zwischenzeit zu regnen und anschließend sogar zu schneien begann. Damit war der Tag für uns gelaufen.

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